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angefacht - roman hoffmann 24/7

Veröffentlicht am 08.07.2018

Ich bin der Löwe, du bist der Mensch. Ich hab' die Kontrolle und ich entscheide was passiert.
Ich bin der Löwe und ich bin nicht dumm. Ich hab' Instinkte, die du als Mensch nicht hast. Ich kann riechen was du denkst und du musst verstehen...

wie ich ticke. Du brauchst Zeit um deine Angst vor mir zu überwinden, damit du endlich anfangen kannst zu versuchen zu verstehen worauf es bei mir ankommt. Wenn du wissen willst was ich als nächstes tue, darfst du dir weder etwas rausnehmen bei mir was dir nicht zusteht, noch darfst du flüchten. Du darfst nicht vor mir kriechen und auch nicht dreist sein. Nach deiner Angst musst du mitziehen und da sein, wenn es angebracht ist.

 


Ich habe mich verwandelt. Ich habe mich ganz langsam von einem Schmetterling in einen rundlichen Kokon verwandelt mit einer wohligen Scha- le um mich herum, die außen hart und innen weich ist und nun hänge ich an einem Blatt, das mich vor Regen schützt und schau' ab und an aus dem Fenster was da draußen so läuft. Der Schmetterling ist noch in mir aber der Kokon umschließt ihn jetzt. Ich bin unauffällig geworden und beobachte jetzt die anderen Flattermänner, wenn sie mal an mir vorbei huschen.

 


Viele Berufe machen heute keine Sinn mehr. Ich hätte niemals gedacht, dass diese Art der Zukunft noch in meinem Leben passiert und dass sie sich so anfühlt wie sie sich anfühlt - bedrohlich statt behaglich wie man sich das noch vor ein paar Jahrzehnten erträumt hatte. Doch es passiert vor meinen Augen - die Zukunft meiner Kindertage breitet sich aus und zwingt mich zu verstehen, dass die Blicke in Richtung Zukunft gezuckert sind mit Wünschen, die nicht in Erfüllung gehen, wenn man nicht bedenkt, dass das Wunschbild, welches man vor Augen hat am Leben und warm gehalten werden muss, damit es nicht als kaltes Gerippe endet, an dessen scharfen Kanten man sich böse Verletzungen zuziehen kann.

 


The summer's over. Sad music is playing on the radio and I feel heavy drops in my head. The music of the rain and the sound of the vanishing summer is the mood that I’m in and is the mood that I want to be in.

 


I used to be a famous star. Today I am a star among many. I still shine, but I am far away from those, who used to make me famous in the old days. The sky is full of stars and I am only one of them. We all shine when it's dark, although we shine all the time... ...but people see us only at night. And one day, when I disappear, none of those, who used to see my light will notice, cause there will still be so many other stars in the sky and they all will still be shining... ...but I will be gone. And when I’m gone new eyes will admire new stars and the sky will still be as beautiful as it is today.